Transplantation von Stammzell-abgeleiteten RGCs: Von der Petrischale zum Sehnerventrakt
Einleitung Glaukom ist weltweit eine Hauptursache für irreversible Blindheit, da die retinalen Ganglienzellen (RGCs), die das Auge mit dem Gehirn verb...
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Einleitung Glaukom ist weltweit eine Hauptursache für irreversible Blindheit, da die retinalen Ganglienzellen (RGCs), die das Auge mit dem Gehirn verb...
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Test jetzt starteniPSC steht für induced Pluripotent Stem Cells, auf Deutsch meist "induzierte pluripotente Stammzellen" genannt. Das sind Zellen, die aus bereits spezialisierten Körperzellen wie Haut- oder Blutproben künstlich zurückprogrammiert wurden, damit sie wieder Eigenschaften von Stammzellen besitzen. Solche Zellen können sich theoretisch in viele verschiedene Zelltypen verwandeln, zum Beispiel in Nervenzellen, Muskelzellen oder auch Zellen des Auges. Weil sie aus körpereigenem Material gewonnen werden können, lassen sie sich zur Modellierung von Krankheiten nutzen, ohne auf embryonale Stammzellen zurückgreifen zu müssen. Forschende verwenden iPSC, um Krankheitsmechanismen in der Forschung zu untersuchen, Medikamente zu testen und mögliche Zelltherapien zu entwickeln, die auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Ein wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit, Zellen eines Patienten zu verwenden, wodurch das Risiko von Abstoßungsreaktionen verringert werden kann. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen: Die Reprogrammierung und Differenzierung müssen sehr kontrolliert ablaufen, weil Fehler zu genetischen Veränderungen oder einem erhöhten Tumorrisiko führen können. Außerdem braucht es strenge Qualitätskontrollen, damit die erzeugten Zellen sicher und zuverlässig sind, bevor sie in klinischen Behandlungen angewendet werden. Insgesamt eröffnen iPSC viele neue Wege in Forschung und Medizin, etwa für personalisierte Therapien, aber ihr Einsatz muss sorgfältig geprüft und weiterentwickelt werden.