Zirkadiane Biologie, ipRGCs und Neuroprotektion bei Glaukom
Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
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Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
Melatonin wird nicht nur von der Zirbeldrüse, sondern auch im Auge selbst produziert. Photorezeptoren in der Netzhaut erzeugen nachts Melatonin, und...
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Test jetzt startenMelatonin ist ein körpereigenes Hormon, das hauptsächlich in der Zirbeldrüse gebildet wird und eine wichtige Rolle beim Einleiten des Schlafs spielt. Seine Ausschüttung steigt in dunkleren Phasen und signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Durch diesen Rhythmus hilft Melatonin, den inneren Tagesablauf zu strukturieren und den Schlaf-Wach-Zyklus zu regulieren. Es wird auch als Nahrungsergänzung eingesetzt, zum Beispiel bei Jetlag oder bei Schwierigkeiten, einzuschlafen. Dosierung und Zeitpunkt sind wichtig, damit die Wirkung hilfreich und nicht störend ist. Melatonin kann Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit am nächsten Morgen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben. Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder Schwangere sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen. Neben seiner Wirkung auf den Schlaf wird Melatonin auch wegen seiner antioxidativen Eigenschaften untersucht. Insgesamt ist Melatonin ein natürlicher Botenstoff, der den Schlafzyklus unterstützt, aber mit Bedacht eingesetzt werden sollte.