Kreatin und Energiepufferung im Netzhaut- und Sehnervengewebe
Einleitung Retinale Ganglienzellen (RGZ) sind die Neuronen, die visuelle Signale vom Auge zum Gehirn senden. Sie sind auf einen hohen Energiestoffwech...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Einleitung Retinale Ganglienzellen (RGZ) sind die Neuronen, die visuelle Signale vom Auge zum Gehirn senden. Sie sind auf einen hohen Energiestoffwech...
Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.
Test jetzt startenKreatin ist eine natürliche Verbindung, die aus Aminosäuren im Körper hergestellt wird und vor allem in Muskel- und Nervenzellen vorkommt. Es dient als schneller Energiespeicher, weil es in Form von Phosphokreatin hilft, Adenosintriphosphat (ATP) rasch wiederherzustellen, wenn Zellen viel Energie brauchen. Durch diese Pufferfunktion kann Kreatin kurzfristig Leistung liefern, etwa bei intensiven Muskelkontraktionen oder bei plötzlichem Energiebedarf in Nervengewebe. Ein Teil des Kreatins kommt über die Nahrung, besonders aus Fleisch und Fisch, und der Körper kann einen Teil selbst produzieren. Wegen seiner Rolle bei der Energieversorgung wird es als Nahrungsergänzungsmittel genutzt, um Muskelkraft, Trainingsleistung und Erholung zu unterstützen. Forschende untersuchen außerdem, wie Kreatin Zellen in Gehirn, Netzhaut oder Rückenmark vor Energiemangel schützen kann. Bei bestimmten Erkrankungen oder bei älteren Menschen kann ein stabiler Kreatinspiegel wichtig sein, weil die Fähigkeit zur Energieproduktion eingeschränkt sein kann. Kreatin gilt bei empfohlener Dosierung allgemein als sicher, mögliche Nebenwirkungen sind meist mild, zum Beispiel Gewichtszunahme durch Wasserbindung. Insgesamt ist Kreatin ein einfacher, aber wirkungsvoller Baustein des Energiestoffwechsels, der für sportliche Leistung und die Gesundheit energiefordernder Gewebe eine wichtige Rolle spielt.