Warum ist es so schwierig zu beweisen, dass eine Behandlung den Sehnerv bei Glaukom schützt?
Stellen Sie sich zum Beispiel eine Behandlung vor, die das Überleben von Sehnervenfasern fördert oder schädliche chemische Prozesse im Nerv...
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Stellen Sie sich zum Beispiel eine Behandlung vor, die das Überleben von Sehnervenfasern fördert oder schädliche chemische Prozesse im Nerv...
Ein hoher Augeninnendruck führt zu irreversiblem Sehverlust, wenn er nicht gesenkt wird. Tatsächlich zeigen Studien, dass das Winkelverschlussglaukom...
Früherkennung ist entscheidend. Bis ein typischer Gesichtsfeldtest Glaukom erkennt, können bereits etwa die Hälfte der retinalen Nervenzellen...
Die richtungsweisende LiGHT-Studie (Lancet 2019) verglich die SLT als Erstlinientherapie mit Augentropfen bei neu diagnostizierten Glaukom-/okulärer...
OCT-Angiographie (OCT-A) erfasst Bilder des Blutflusses, indem sie bewegliche rote Blutkörperchen in den Kapillaren des Auges detektiert. Zwei...
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Test jetzt startenGlaukombehandlung bezeichnet alle Maßnahmen, die ein Fortschreiten der Schädigung des Sehnervs verhindern oder verlangsamen sollen. Das wichtigste Ziel ist meist die Senkung des Augeninnendrucks, weil ein hoher Druck das Risiko für Nervenschäden erhöht. Zur Verfügung stehen verschiedene Augentropfen, die den Druck senken, zum Beispiel durch verminderten Flüssigkeitsaufbau oder verbesserten Abfluss. Wenn Tropfen nicht ausreichen, kommen Laserbehandlungen oder operative Eingriffe in Frage, die den Abfluss dauerhaft verbessern können. In den letzten Jahren haben sich auch schonendere operative Methoden etabliert, die weniger Komplikationen verursachen. Neben Drucksenkung rücken zunehmend Maßnahmen ins Blickfeld, die die Durchblutung des Auges verbessern oder Nervenzellen direkt schützen. Regelmäßige Kontrollen wie Messung des Augeninnendrucks, Gesichtsfeldtests und Bildgebung sind wichtig, um das Fortschreiten zu überwachen. Da Sehnervschäden meist nicht umkehrbar sind, ist frühzeitiges Erkennen und konsequentes Behandeln entscheidend. Auch die Mitwirkung der Betroffenen ist wichtig: regelmäßige Einnahme der Tropfen, Arzttermine und Lebensstiländerungen können den Erfolg beeinflussen. Die Wahl der Therapie wird individuell angepasst, abhängig vom Schweregrad, Begleiterkrankungen und Verträglichkeit. Ziel ist nicht nur die kurzfristige Drucksenkung, sondern der langfristige Erhalt der Sehleistung und Lebensqualität. Deshalb arbeiten Augenärzte oft mit Hausärzten und anderen Fachärzten zusammen, um Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Blutzucker gut einzustellen.