Kortikale Plastizität und perzeptuelles Lernen: Kann das Gehirn Sehnervenschäden kompensieren?
Interessanterweise sind sich viele Glaukompatienten ihrer blinden Flecken kaum bewusst. Dieses perzeptuelle Auffüllen – bei dem das Gehirn fehlende...
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Interessanterweise sind sich viele Glaukompatienten ihrer blinden Flecken kaum bewusst. Dieses perzeptuelle Auffüllen – bei dem das Gehirn fehlende...
Sehergebnisse: Zu den gemessenen Ergebnissen gehörten Gesichtsfeldindizes (z.B. Erkennungsgenauigkeit oder mittlerer Defekt in der Perimetrie) und...
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Test jetzt startenSehrehabilitation umfasst Maßnahmen, die Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen und so viel Sehleistung wie möglich zu nutzen. Sie richtet sich an Personen mit dauerhaftem Sehverlust oder teilweiser Blindheit und kombiniert therapeutische Übungen, Hilfsmittel und Umweltanpassungen. Typische Bestandteile sind visuelle Trainingsübungen, das Erlernen von Kompensationsstrategien, Sehassistenzgeräte wie Lupen oder Bildschirmlesegeräte sowie Orientierungstraining. Fachleute aus verschiedenen Bereichen arbeiten zusammen, etwa Augenärzte, Orthoptisten, Ergo- oder Physiotherapeuten und spezielle Lehrer für sehbehinderte Menschen. Ziel ist nicht unbedingt, das Sehen vollständig wiederherzustellen, sondern die Selbstständigkeit und Lebensqualität zu steigern. Rehabilitation nutzt auch Erkenntnisse über die Plastizität des Gehirns, um verbliebene Sehinformationen besser zu verarbeiten. Der Prozess ist individuell: Programme werden an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Lebensumstände der jeweiligen Person angepasst. Erfolge können sich in besserer Mobilität, sichererem Lesen oder weniger Abhängigkeit von Fremder Hilfe zeigen. Langfristig trägt Sehrehabilitation dazu bei, soziale Teilhabe und berufliche Chancen zu verbessern.