Hirnstimulation bei Glaukom: tDCS, TMS und Modulation des visuellen Kortex
Sehergebnisse: Zu den gemessenen Ergebnissen gehörten Gesichtsfeldindizes (z.B. Erkennungsgenauigkeit oder mittlerer Defekt in der Perimetrie) und...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Sehergebnisse: Zu den gemessenen Ergebnissen gehörten Gesichtsfeldindizes (z.B. Erkennungsgenauigkeit oder mittlerer Defekt in der Perimetrie) und...
Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.
Test jetzt startenTranskranielle Magnetstimulation ist ein Verfahren, bei dem kurze Magnetimpulse von außen durch den Schädel auf bestimmte Bereiche des Gehirns gerichtet werden. Diese Impulse erzeugen schwache elektrische Ströme im Gehirngewebe, die die Aktivität von Nervenzellen vorübergehend verändern können. Die Methode ist nicht-invasiv, das heißt es wird nichts in den Körper eingeführt und die Behandlung erfolgt meist ambulant. Sie wird in der Forschung eingesetzt, um herauszufinden, welche Hirnregionen für bestimmte Funktionen wichtig sind, und auch in der Medizin bei einigen Erkrankungen angewendet. Bei der Anwendung am Menschen wird die Intensität genau gesteuert, und die Behandlung kann entweder erregend oder hemmend auf die Zielregion wirken. Nebenwirkunge n sind meist mild und vorübergehend, zum Beispiel Kopfschmerzen oder leichte Beschwerden an der Kopfhaut; ernsthafte Komplikationen sind selten, werden aber sorgfältig überwacht. Die Technik ist wichtig, weil sie gezielt Hirnaktivität beeinflussen kann, ohne Operationen oder Medikamente einzusetzen. Dadurch eröffnet sie neue Möglichkeiten für Behandlung, Diagnostik und das Verständnis, wie das Gehirn funktioniert. Forscher und Ärztinnen prüfen weiterhin, bei welchen Problemen und in welchen Einstellungen die Methode den größten Nutzen bringt.