Kann Glaukom geheilt werden?
Früherkennung ist entscheidend. Bis ein typischer Gesichtsfeldtest Glaukom erkennt, können bereits etwa die Hälfte der retinalen Nervenzellen...
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Test jetzt startenGentherapie bedeutet, dass man defekte Gene in einem Körperteil direkt korrigiert oder ersetzt, um eine Krankheit zu behandeln oder zu stoppen. Im Auge kommt diese Methode oft zum Einsatz, weil viele Sehkrankheiten genetisch bedingt sind und das Auge relativ leicht zugänglich ist. Bei der Behandlung bringen Ärztinnen und Ärzte gesunde Erbinformationen mit Hilfe harmloser Viren oder anderer Träger in die betroffenen Zellen. Das Ziel kann sein, ein fehlendes Protein zu ersetzen, beschädigte Sinneszellen zu schützen oder die Krankheit ganz zu stoppen. Ein großer Vorteil ist, dass eine einmalige Behandlung langfristige Wirkung haben kann, weil die neuen Gene dauerhaft wirken sollen. Allerdings gibt es auch Risiken wie Immunreaktionen, ungewollte Veränderungen anderer Zellen oder begrenzte Wirksamkeit bei bereits stark beschädigten Strukturen. Nicht jede Seheinschränkung lässt sich mit Gentherapie behandeln; sie funktioniert am besten bei klar definierten genetischen Fehlern. Deshalb sind genaue Tests und Beratung wichtig, bevor man sich für eine Behandlung entscheidet. Die Gentherapie hat bereits bei einigen seltenen Erbkrankheiten des Auges beeindruckende Erfolge gezeigt und ermöglicht vielen Menschen länger gutes Sehen. Zukünftige Entwicklungen, wie gezieltere Gentools und bessere Sicherheitsverfahren, könnten die Methode noch wirksamer und für mehr Patientinnen und Patienten zugänglich machen.