ER-100 Klinische Studie für Glaukom: Was wir bisher wissen und was zu erwarten ist
Eine weitere verwandte Erkrankung, die nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION), führt zu plötzlichem Sehverlust aufgrund...
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Test jetzt startenEpigenetische Reprogrammierung bedeutet, dass die Steuerung der Gene in einer Zelle verändert wird, ohne die eigentliche DNA-Sequenz zu verändern. Unsere Gene sind nicht nur ein Bauplan; wie und wann sie abgelesen werden, wird durch chemische Markierungen und die Verpackung der DNA reguliert. Bei einer Reprogrammierung werden diese Markierungen entfernt, hinzugefügt oder umgeschichtet, sodass Zellen ein anderes Verhalten zeigen. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass eine spezialisierte Zelle wieder Eigenschaften einer jüngeren oder weniger spezialisierten Zelle annimmt. Wissenschaftler nutzen dafür verschiedene Methoden, etwa spezielle Moleküle, Enzyme oder molekulare Werkzeuge, die gezielt epigenetische Veränderungen bewirken können. Diese Technik ist wichtig, weil sie neue Wege eröffnet, Krankheiten zu behandeln, beschädigtes Gewebe zu erneuern und Altersprozesse besser zu verstehen. Beispielsweise könnten Zellen so verändert werden, dass sie sich besser reparieren oder verloren gegangene Funktionen zurückgewinnen. Allerdings ist epigenetische Reprogrammierung noch komplex und kann unerwünschte Effekte haben, etwa falsches An- oder Abschalten wichtiger Gene oder unkontrolliertes Zellwachstum. Deshalb wird intensiv geforscht, um die Methoden sicherer und gezielter zu machen. Für Betroffene und die Medizin bedeutet das langfristig große Chancen, aber auch die Notwendigkeit sorgfältiger Studien und ethischer Abwägungen.