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Retinale Ganglienzellen Rgcs

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retinale Ganglienzellen RGCs

Retinale Ganglienzellen, oft RGCs abgekürzt, sind Nervenzellen in der Netzhaut des Auges, die visuelle Informationen aus anderen Netzhautschichten aufnehmen und als elektrische Signale entlang des Sehnervs an das Gehirn weiterleiten. Sie bilden die Verbindung zwischen dem Auge und den Zentren im Gehirn, die aus Lichtform, Kontrast und Bewegung ein Bild machen. Verschiedene Untertypen reagieren auf unterschiedliche Aspekte des Sehens, etwa Helligkeit oder Richtung. Diese Zellen besitzen lange, empfindliche Fortsätze und einen hohen Energiebedarf, weil sie kontinuierlich Signale übertragen. Sind RGCs beschädigt oder gehen verloren, lässt sich das nicht so leicht wiederherstellen, weil Nervenzellen im erwachsenen Auge nur begrenzt regenerieren. Erkrankungen wie das Glaukom oder Durchblutungsstörungen können zu ihrem Absterben führen und so das Gesichtsfeld einschränken oder zur Erblindung beitragen. Forscher interessieren sich deshalb dafür, wie man RGCs schützen, reparieren oder ersetzen kann. Auch die Versorgung mit Energie und die Gesundheit der Zellkraftwerke spielen eine große Rolle für ihr Überleben. Für die Lebensqualität ist der Schutz dieser Zellen wichtig, weil sie grundlegend für scharfes Sehen und Orientierung sind. Kleine Veränderungen in ihrer Funktion zeigen oft frühe Anzeichen für ernsthafte Augenkrankheiten, weshalb ihr Zustand klinisch überwacht wird.