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Mikrozirkulation
Mikrozirkulation bezeichnet den Blutfluss durch die kleinsten Gefäße im Körper, also Arteriolen, Kapillaren und Venolen. In diesen Gefäßen findet der eigentliche Austausch von Sauerstoff, Nährstoffen und Abfallstoffen zwischen Blut und Zellen statt. Die feine Regulation der Mikrozirkulation entscheidet darüber, wie gut verschiedene Gewebe mit allem versorgt werden, was sie für ihre Funktion brauchen. Winzige Veränderungen in der Weite der Gefäße, der Fließgeschwindigkeit oder der Dichte der Kapillaren haben große Auswirkungen auf die Versorgung einzelner Organe.
Die mikrovaskuläre Funktion wird von der Innenauskleidung der Gefäße, von Nerven, von Botenstoffen und vom Blut selbst gesteuert. Probleme in der Mikrozirkulation treten häufig bei Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Durchblutungsstörungen auf und führen zu schlechtem Heilverhalten und Funktionsverlust. Auch Alter, Rauchen und Bewegungsmangel verschlechtern die Mikrozirkulation und damit die Versorgung von Haut, Muskeln, Nerven und inneren Organen. Messungen der Mikrozirkulation sind technisch anspruchsvoll, aber wichtig, um frühe Veränderungen zu erkennen und gezielt zu behandeln. Verbesserungen erzielt man oft durch Lebensstiländerungen wie Bewegung und Rauchstopp sowie durch Medikamente und lokale Therapien, die die Gefäße erweitern oder Entzündungen reduzieren. Eine gut funktionierende Mikrozirkulation ist deshalb zentral für Gesundheit, Heilung und Leistungsfähigkeit des Körpers.