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IGF-1
IGF-1 steht für „Insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1“ und ist ein Hormon, das im Körper viele Wachstums- und Reparaturprozesse steuert. Es wird vor allem in der Leber gebildet, reagiert aber auf Wachstumshormon und wirkt in vielen Geweben. IGF-1 fördert die Teilung und das Überleben von Zellen, hilft beim Aufbau von Muskeln und Knochen und unterstützt die Heilung nach Verletzungen. Es beeinflusst auch den Stoffwechsel und kann ähnlich wie Insulin den Zuckerhaushalt im Körper mitbestimmen.
Im Nervensystem hilft IGF-1 Nervenzellen zu wachsen, Verbindungen zwischen Neuronen zu stärken und beschädigte Zellen zu schützen. Deshalb spielt es eine Rolle bei Entwicklung, Gedächtnis und bei der Regeneration von Gewebe. Zu hohe oder zu niedrige Werte von IGF-1 können Probleme verursachen: Ein Überschuss kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen, ein Mangel Wachstum und Alterungsprozesse beeinflussen. Tests auf IGF-1 im Blut helfen Ärztinnen und Ärzten, Hormonstörungen zu erkennen und gezielt Behandlungen zu planen.