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Glaukomoperation

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Kombination blutverdünnender Nahrungsergänzungsmittel: Kumulatives Blutungsrisiko bei Glaukompatienten

Kombination blutverdünnender Nahrungsergänzungsmittel: Kumulatives Blutungsrisiko bei Glaukompatienten

Einleitung Viele Menschen mit Glaukom nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein, um die Augengesundheit zu unterstützen. Häufige Beispiele sind Fischöl (Omega-3-Fettsäuren), Ginkgo biloba, Knoblauch, Curcumin (Kurkuma) und Kombinationen wie Mirtogenol (Kiefernrindenextrakt plus Heidelbeere). Diese Ergänzungsmittel können blutverdünnende Wirkungen haben, indem sie die Blutgerinnung beeinflussen. Die gl...

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Glaukomoperation

Eine Glaukomoperation ist ein chirurgischer Eingriff am Auge, der durchgeführt wird, um den Druck im Auge zu senken und so Schäden am Sehnerv zu verhindern. Glaukom entsteht, wenn der Augeninnendruck zu hoch ist, und die Operation schafft meist neue Abflusswege für die Augenflüssigkeit oder setzt kleine Implantate ein, die den Druck reduzieren. Es gibt verschiedene Verfahren, von klassischen Operationen wie der Trabekulektomie oder dem Einsatz von Drainageimplantaten bis hin zu schonenderen, sogenannten minimalinvasiven Eingriffen. Der genaue Ablauf hängt von der Art des Glaukoms, dem Stadium der Erkrankung und anderen gesundheitlichen Faktoren ab. Eine Operation wird meist erwogen, wenn Medikamente oder Laserbehandlungen den Druck nicht ausreichend kontrollieren oder starke Nebenwirkungen auftreten. Die Chancen sind gut, dass der Augeninnendruck nach einem Eingriff sinkt und weiterer Sehverlust verlangsamt oder gestoppt wird; eine vollständige Heilung gibt es jedoch selten. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es Risiken, etwa Infektionen, Nachblutungen, zu niedriger Augeninnendruck oder eine vorübergehende Verschlechterung des Sehens. Vor einer Operation bespricht der Augenarzt mögliche Risiken, den erwarteten Nutzen und die notwendige Nachsorge, zu der oft engmaschige Kontrollen, Augentropfen und manchmal weitere Behandlungen gehören. Auch Medikamente oder Nahrungsergänzungen, die die Blutgerinnung beeinflussen, können das Risiko für Blutungen bei oder nach der Operation erhöhen; das sollte man vorab offen mit dem Ärzteteam klären. Für betroffene Menschen ist eine Glaukomoperation wichtig, weil sie helfen kann, verbleibendes Sehvermögen zu erhalten und die Lebensqualität zu sichern; regelmäßige Kontrollen bleiben dennoch lebenslang notwendig.