Perioperative Fallstricke: Nahrungsergänzungsmittel, die das Blutungsrisiko bei Glaukomoperationen erhöhen
Viele Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Heilmittel beeinflussen die Blutgerinnung. Nachfolgend beschreiben wir wichtige...
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Knoblauch. Knoblauch (Allium sativum) enthält Allicin und verwandte Moleküle, die die Blutplättchen hemmen – und zwar dosisabhängig (). Praktisch...
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Test jetzt startenBlutverdünnende Nahrungsergänzungsmittel sind Präparate, die die Blutgerinnung beeinflussen können. Sie werden meist ohne Rezept verkauft und enthalten oft Pflanzenstoffe, Fettsäuren oder Vitamine. Bekannte Beispiele sind Omega-3-Fettsäuren, Ginkgo und hohe Dosen von Vitamin E. Diese Mittel können dafür sorgen, dass Blut weniger schnell gerinnt und damit das Risiko für Blutungen steigt. Das ist besonders wichtig, wenn jemand bereits gerinnungshemmende Medikamente einnimmt oder vor einer Operation steht. Weil die Stärke der Wirkung von Präparat zu Präparat unterschiedlich ist, kann die Kombination mehrerer Mittel verstärkt wirken. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Einnahme mit einer Ärztin oder einem Arzt oder einer Apothekerin zu sprechen. Auch die Dosis, wann man sie nimmt und mögliche Begleiterkrankungen spielen eine Rolle für die Sicherheit. Bei Anzeichen von ungewöhnlichen Blutungen wie Nasenbluten, Blut im Stuhl oder verstärkten Blutergüssen sollte man ärztlichen Rat einholen. Richtiger Umgang und regelmäßige Kontrolle können helfen, Nutzen und Risiko besser abzuwägen.