Tauchen und Glaukom: Druck, Perfusion und postoperative Vorsichtsmaßnahmen
In der Praxis vermeiden erfahrene Taucher Maskenquetschung vollständig und gleichen den Druck typischerweise frühzeitig bei jedem Abstieg aus. Es...
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In der Praxis vermeiden erfahrene Taucher Maskenquetschung vollständig und gleichen den Druck typischerweise frühzeitig bei jedem Abstieg aus. Es...
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Test jetzt startenBarotrauma bezeichnet eine Verletzung, die durch Druckunterschiede zwischen innen und außen entsteht, besonders wenn Lufträume im Körper nicht richtig ausgeglichen werden. Häufig betroffen sind Ohren, Nasennebenhöhlen, Lunge und Augenregionen; einfache Beispiele sind ein schmerzendes Ohr beim schnellen Abstieg oder eine geplatzte Blutgefäß im Auge. Die Ursache liegt meist darin, dass der äußere Druck schneller steigt oder fällt als der Druck in einem inneren Hohlraum, so dass Gewebe gequetscht oder gedehnt wird. Symptome können Schmerzen, Druckgefühl, Blutungen, Hörminderung, Schwindel oder Atemprobleme sein, je nachdem welche Region betroffen ist. Barotraumen treten häufig beim Tauchen, Fliegen oder bei raschen Höhen- oder Tiefenwechseln auf, sind aber auch in anderen Situationen möglich. Vorbeugung besteht im bewussten Ausgleichen von Druck, langsamen Manövrieren und dem Vermeiden von Blockaden durch Erkältungen oder verstopfte Atemwege. Bei starken Schmerzen, anhaltenden Symptomen oder Funktionsstörungen sollte man ärztliche Hilfe suchen, weil manche Schäden dauerhafte Folgen haben können. Das Verständnis von Barotrauma ist wichtig, um Risiken zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.