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atherogene Lipoproteine
Atherogene Lipoproteine sind Partikel im Blut, die Fette und Cholesterin transportieren und als besonders wahrscheinlich gelten, Ablagerungen in den Arterien zu bilden. Beispiele sind LDL-Partikel und andere Träger, die das Eiweiß Apolipoprotein B enthalten. Wenn solche Partikel in die Gefäßwand eindringen, können sie Entzündungsreaktionen auslösen und zur Bildung von Plaques führen. Diese Ablagerungen verengen die Gefäße, vermindern den Blutfluss und erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Durchblutungsstörungen.
Weil sie das Gefäßsystem langfristig schädigen können, sind atherogene Lipoproteine ein wichtiger Faktor bei der Abschätzung des kardiovaskulären Risikos. Ihre Konzentration lässt sich durch Blutuntersuchungen messen und durch Lebensstiländerungen sowie Medikamente beeinflussen. Personen mit Übergewicht, Diabetes, Raucherinnen und Rauchern oder familiärer Vorbelastung haben oft höhere Werte und ein größeres Risiko. Die gezielte Senkung dieser Partikel reduziert nachweislich das Risiko für gefährliche Gefäßereignisse und verbessert die Durchblutung wichtiger Organe. Deshalb sind Prävention, regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Behandlung zentrale Maßnahmen.