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Nicht-hdl-cholesterin

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ApoB, ApoA1 und Nicht-HDL-Cholesterin: Verfeinerung des atherogenen Risikos bei Glaukompatienten

ApoB, ApoA1 und Nicht-HDL-Cholesterin: Verfeinerung des atherogenen Risikos bei Glaukompatienten

Lipide und Atherosklerose bei Glaukom verstehen Glaukom ist vor allem als Erkrankung mit hohem Augeninnendruck bekannt, doch Forscher werden sich zunehmend bewusst, dass auch die Gefäßgesundheit eine Rolle spielt. Insbesondere Cholesterin und verwandte Blutfette (Lipide) können die winzigen Arterien, die den Sehnerv versorgen, beeinflussen. Herkömmliche Cholesterintests messen LDL-Cholesterin (L...

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Nicht-HDL-Cholesterin

Nicht-HDL-Cholesterin ist ein errechneter Wert, der das gesamte cholesterolhaltige Blutvolumen ohne das schützende HDL umfasst. Man berechnet ihn, indem man das HDL-Cholesterin vom Gesamtcholesterin abzieht. In dem verbleibenden Anteil sind alle potenziell schädlichen Lipoproteine enthalten, etwa LDL, VLDL und Remnants. Weil er alle atherogenen Fraktionen zusammenfasst, gilt Nicht-HDL-Cholesterin als guter Indikator für das Risiko von Gefäßverengungen. Der Wert gibt somit einen breiteren Blick auf das „schlechte“ Cholesterin als die Betrachtung von LDL allein. Ein großer Vorteil von Nicht-HDL-Cholesterin ist, dass er einfach aus dem Standard-Blutfettprofil zu errechnen ist und nicht unbedingt nüchtern vor der Blutabnahme gemessen werden muss. Ärztinnen und Ärzte nutzen ihn oft, um Therapieziele festzulegen und die Wirksamkeit von Behandlungen zu kontrollieren. Zur Senkung helfen Lebensstilmaßnahmen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Gewichtsreduktion sowie bei Bedarf Medikamente. Für Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko ist dieser Wert ein praktischer und aussagekräftiger Orientierungspunkt.