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Glaukomrisiko

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ApoB, ApoA1 und Nicht-HDL-Cholesterin: Verfeinerung des atherogenen Risikos bei Glaukompatienten

ApoB, ApoA1 und Nicht-HDL-Cholesterin: Verfeinerung des atherogenen Risikos bei Glaukompatienten

Lipide und Atherosklerose bei Glaukom verstehen Glaukom ist vor allem als Erkrankung mit hohem Augeninnendruck bekannt, doch Forscher werden sich zunehmend bewusst, dass auch die Gefäßgesundheit eine Rolle spielt. Insbesondere Cholesterin und verwandte Blutfette (Lipide) können die winzigen Arterien, die den Sehnerv versorgen, beeinflussen. Herkömmliche Cholesterintests messen LDL-Cholesterin (L...

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Glaukomrisiko

Glaukomrisiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, an einem Glaukom zu erkranken, einer Gruppe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv schädigen. Diese Schädigung führt oft zu fortschreitendem Verlust des Gesichtsfelds und kann unbehandelt zur Erblindung führen. Häufiger Auslöser ist ein zu hoher Augeninnendruck, doch spielen auch Durchblutungsstörungen des Sehnervs und genetische Veranlagung eine wichtige Rolle. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören höheres Alter, familiäre Vorbelastung, dünne Hornhaut, starkes Kurzsichtigsein und bestimmte chronische Erkrankungen. Auch einige Medikamente und allgemeine Gefäßprobleme können das Risiko erhöhen. Das Glaukomrisiko wird durch regelmäßige Augenuntersuchungen ermittelt, bei denen Augeninnendruck, Zustand des Sehnervs und das Gesichtsfeld geprüft werden. Früherkennung ist entscheidend, weil Schäden am Sehnerv meist nicht rückgängig zu machen sind, aber ein Fortschreiten oft aufgehalten oder verlangsamt werden kann. Behandlungsoptionen reichen von Augentropfen über Lasertherapie bis zu operativen Eingriffen, die den Augeninnendruck senken. Ein gesunder Lebensstil, Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker sowie regelmäßige Kontrollen helfen dabei, das Risiko zu verringern und das Sehvermögen langfristig zu schützen.