Formen sehen bedeutet, die Umrisse und Konturen von Gegenständen wahrzunehmen. Es ist mehr als nur Helligkeit zu registrieren; es geht darum, Kanten, Linien und Flächen zu erkennen. Für Menschen mit Sehproblemen kann das Erkennen von Formen ein erstes Ziel bei Therapien sein. Man unterscheidet oft zwischen Lichtwahrnehmung, Bewegungswahrnehmung und dem Erkennen von Formen. Wenn jemand Formen sehen kann, hilft das bei der Orientierung im Raum, beim Greifen nach Objekten und beim Erkennen von Personen. Schon einfache Formen wie Kreise oder Rechtecke reichen oft aus, um wieder mehr Alltag selbst zu bewältigen. Messungen erfolgen durch Tests mit kontrastreichen Bildern oder durch spezielle Geräte, die prüfen, welche Umrisse erkannt werden. Der Grad des Formensehens kann sehr unterschiedlich sein und reicht von nur groben Konturen bis zu feiner Detailwahrnehmung. Verbesserungen im Formensehen können die Lebensqualität deutlich steigern, auch wenn sie nicht immer zur vollen Wiederherstellung des normalen Sehens führen.