Zirkadiane Biologie, ipRGCs und Neuroprotektion bei Glaukom
Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.
Test jetzt startenZirkadiane Dosierung bedeutet, Medikamente oder Behandlungen so zu planen, dass ihre Wirkung im Einklang mit dem natürlichen 24-Stunden-Rhythmus des Körpers steht. Viele körperliche Prozesse — Hormonspiegel, Stoffwechsel, Blutdruck, Leberaktivität — schwanken über den Tag, und die Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen eines Wirkstoffs können davon abhängen, wann er gegeben wird. Durch gezielte Zeitwahl lässt sich oft die Wirksamkeit steigern und unerwünschte Effekte reduzieren, weil das Medikament dann genau dann auftritt, wenn der Körper empfänglicher oder belastbarer ist. In der Praxis kann das bedeuten, bestimmte Wirkstoffe morgens, andere am Abend oder zu anderen festgelegten Zeiten einzunehmen. Diese Strategie verlangt Kenntnis über die biologische Uhr und über die Pharmakologie des jeweiligen Präparats. Vorteilhaft ist, dass sich Behandlungsergebnisse verbessern und die Lebensqualität durch geringere Nebenwirkungen steigen können. Herausforderungen sind die individuelle Variabilität der Rhythmik und die praktische Umsetzbarkeit im Alltag, denn feste Einnahmezeiten müssen eingehalten werden. Nicht für alle Medikamente gibt es klare wissenschaftliche Vorgaben, daher empfiehlt sich eine Absprache mit Fachleuten, bevor man die Einnahmezeiten verändert. Insgesamt ist zirkadiane Dosierung ein vielversprechender Ansatz, um Therapien wirksamer und verträglicher zu machen.