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Teleophthalmologie

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Teleophthalmologie

Teleophthalmologie bedeutet, dass Augenärztinnen und Augenärzte ihre Patientinnen und Patienten aus der Ferne untersuchen, beraten und überwachen, mithilfe von Kameras, Messgeräten und digitalen Übertragungen. Dabei werden Bilder vom Augenhintergrund, Messergebnisse wie Sehstärke oder Gesichtsfeld und andere Daten elektronisch an Fachleute geschickt. Oft kommen spezielle Geräte zum Einsatz, zum Beispiel Funduskameras, optische Kohärenztomografie (OCT) oder sogar Smartphone-Adapter, die Qualitätsbilder liefern. Manchmal führen geschulte Mitarbeitende vor Ort die Aufnahme durch, manchmal machen Patientinnen und Patienten einfache Messungen zuhause. Die Fachärztin oder der Facharzt kann die Daten auswerten, Befunde erklären und entscheiden, ob ein persönlicher Termin nötig ist. Teleophthalmologie ist wichtig, weil sie den Zugang zur Augenversorgung verbessert, besonders in ländlichen Gegenden oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Sie hilft, Krankheiten früher zu erkennen und chronische Erkrankungen wie Diabetes oder grünen Star regelmäßig zu überwachen, ohne dass Betroffene oft weite Wege zurücklegen müssen. Außerdem kann Fernbetreuung Wartezeiten verringern, Kosten sparen und Untersuchungen schneller verfügbar machen. Es gibt aber auch Grenzen: Die Bildqualität, die Technik und Datenschutz sind wichtig, und manche Eingriffe oder Fehldiagnosen erfordern trotzdem einen persönlichen Besuch. Insgesamt ergänzt Teleophthalmologie die klassische Praxis und bietet eine praktische, oft sichere Möglichkeit, Augenprobleme früh zu erkennen und besser zu betreuen.