Glaukom-Augentropfen schützen das Sehvermögen, können aber das Auge reizen. Diese Reizung kommt normalerweise von den Inhaltsstoffen des Medikaments...
Eine Schlafstörung bedeutet, dass das Ein- oder Durchschlafen nicht zuverlässig funktioniert oder man trotz Schlaf übermäßig tagsüber müde ist. Häufige Formen sind Einschlafstörungen, Durchschlafprobleme, Schlafapnoe, Restless-Legs und Verschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Betroffene klagen oft über Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit und eine verminderte Leistungsfähigkeit im Alltag. Langfristig können unbehandelte Schlafstörungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Stoffwechselprobleme und Unfälle erhöhen. Ursachen sind vielfältig: Stress, Schmerzen, psychiatrische oder körperliche Erkrankungen, bestimmte Medikamente sowie ungünstige Schlafgewohnheiten und Umgebungseinflüsse.
Zur Abklärung helfen Tagebücher über den Schlaf, ärztliche Gespräche und gegebenenfalls eine Untersuchung im Schlaflabor. Viele Störungen lassen sich mit Maßnahmen wie verbesserter Schlafhygiene, regelmäßigen Schlafzeiten und Verhaltenstherapie deutlich bessern. Bei bestimmten Erkrankungen sind spezifische Therapien nötig, zum Beispiel CPAP-Geräte bei Schlafapnoe oder Medikamente bei Restless-Legs. Wer über Wochen schlecht schläft, sollte ärztlichen Rat suchen, denn häufig lassen sich Ursachen finden und gezielt behandeln.