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Retinaler Blutfluss

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retinaler Blutfluss

Der retinale Blutfluss bezeichnet die Zirkulation des Blutes innerhalb der Netzhaut, also jener Schicht im hinteren Teil des Auges, die Licht in Nervenimpulse umwandelt. Dieses Blut liefert Sauerstoff und Nährstoffe an die lichtempfindlichen Zellen und entfernt Stoffwechselabfälle, weshalb eine stabile Durchblutung für gutes Sehen unerlässlich ist. Die Netzhaut besitzt Mechanismen, um den Blutfluss bei schwankendem Blutdruck oder Lichtverhältnissen weitgehend zu stabilisieren, doch diese Selbstregulierung kann bei Erkrankungen versagen. Veränderungen oder Unterbrechungen des retinalen Blutflusses können zu Problemen wie Netzhautödem, Durchblutungsstörungen, Gefäßverschlüssen oder diabetischer Netzhautschädigung führen und schließlich das Sehvermögen beeinträchtigen. Faktoren wie hoher Blutzucker, Bluthochdruck, Arteriosklerose oder erhöhter Augeninnendruck beeinflussen den Fluss spürbar. Ärztinnen und Ärzte messen oder beobachten den retinalen Blutfluss, um das Fortschreiten von Erkrankungen zu beurteilen und Therapieerfolge zu überwachen. Viele Behandlungsansätze zielen darauf ab, die Durchblutung zu verbessern oder die schädlichen Ursachen zu behandeln, damit die Netzhaut wieder ausreichend versorgt wird. Ein grundlegendes Verständnis des retinale[n] Blutflusses hilft zu erkennen, wie systemische Erkrankungen und Augenerkrankungen zusammenhängen und warum frühzeitige Kontrolle so wichtig ist.