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REM-Schlaf
REM-Schlaf ist eine von mehreren Schlafphasen, in der die Augen schnell unter den Lidern zucken und das Gehirn sehr aktiv ist. In dieser Phase treten die lebhaftesten Träume auf, und die Hirnaktivität ähnelt der im wachen Zustand. Gleichzeitig sind die großen Körpermuskeln vorübergehend entspannt oder gelähmt, sodass wir unsere Träume nicht körperlich ausführen. REM-Phasen wiederholen sich mehrmals pro Nacht und werden in späteren Schlafzyklen meist länger. Diese Phase unterscheidet sich deutlich von der tiefen, langsamen Schlafphase, die vor allem der körperlichen Erholung dient.
REM-Schlaf ist wichtig, weil er das Gedächtnis stärkt und neue Informationen in bereits vorhandenes Wissen einbindet. Er spielt außerdem eine Rolle bei der Verarbeitung von Gefühlen und trägt zur emotionalen Stabilität bei. Wenn der REM-Schlaf gestört oder verkürzt ist, kann das zu Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen und Problemen beim Erinnern führen. Faktoren wie Alkohol, bestimmte Medikamente, Schlafapnoe oder unregelmäßige Schlafgewohnheiten können diese Phase beeinträchtigen. Eine regelmäßige Schlafroutine und die Behandlung zugrundeliegender Schlafprobleme helfen, REM-Schlaf zu schützen und die Schlafqualität zu verbessern.