Zirkadiane Biologie, ipRGCs und Neuroprotektion bei Glaukom
Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
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Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
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Test jetzt startenPupillometrie ist die Messung von Größe und Reaktionsverhalten der Pupille, also der Öffnung in der Mitte der Iris. Mit speziellen Kameras, häufig im Infrarotbereich, werden Pupillenweite und ihre Veränderungen als Reaktion auf Lichtreize oder andere Stimuli genau aufgezeichnet. Aus diesen Daten lassen sich Reaktionsgeschwindigkeit, maximale Verengung oder Weitung und Anpassungsfähigkeit ableiten. Die Untersuchung gibt Aufschluss über die Funktion des autonomen Nervensystems, der Netzhaut und bestimmter Nervenbahnen im Gehirn. Weil die Pupillenreaktion nicht bewusst gesteuert wird, liefert die Methode objektive Hinweise auf neurologische oder augenärztliche Probleme und auf die Lichtempfindlichkeit des Auges. Pupillometrie wird auch verwendet, um Müdigkeit, Medikamentenwirkung oder Veränderungen durch Erkrankungen zu erkennen. Die Messung ist kurz, nicht invasiv und kann bei vielen Menschen leicht durchgeführt werden. Einschränkungen bestehen, wenn Medikamente oder andere Faktoren die Pupillenweite beeinflussen, dann muss das bei der Auswertung berücksichtigt werden. Insgesamt ist Pupillometrie ein praktisches Werkzeug, um lichtbezogene und neurologische Funktionen schnell und objektiv zu prüfen.