Kollagenpeptide und das Trabekelwerk: Mechanistische Zusammenhänge mit dem Augeninnendruck
In einem gesunden Auge arbeiten TM und SC wie ein Leitungssystem zusammen. Das TM ist ein schwammartiges, poröses Gewebe, das von Endothelzellen...
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In einem gesunden Auge arbeiten TM und SC wie ein Leitungssystem zusammen. Das TM ist ein schwammartiges, poröses Gewebe, das von Endothelzellen...
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Test jetzt startenMMP steht für „Matrix‑Metalloproteinasen“ und bezeichnet eine Gruppe von Enzymen, die Bestandteile der extrazellulären Matrix abbauen können, also das Gerüst aus Kollagen, Proteoglykanen und anderen Molekülen zwischen den Zellen. Diese Enzyme benötigen Metallionen wie Zink für ihre Aktivität und werden meist als inaktive Vorstufen gebildet, die erst bei Bedarf aktiviert werden. MMPs sind wichtig für Prozesse, bei denen Gewebe umgebaut oder erneuert werden muss, etwa bei der Wundheilung, beim Wachstum oder während der Entzündungsreaktion. Die Bedeutung der MMPs liegt in ihrem Beitrag zur Balance zwischen Aufbau und Abbau von Gewebe. Wenn MMPs zu aktiv sind, kann das zu übermäßigem Abbau und Gewebeschäden führen, wie etwa bei Arthritis, bestimmten Augenerkrankungen oder Metastasenbildung von Tumoren. Sind sie dagegen zu wenig aktiv, kann überschüssige Matrix entstehen und zu Verhärtungen führen. Deshalb werden MMPs und ihre Gegenspieler, die natürlichen Inhibitoren, intensiv untersucht: Sie sind sowohl für das Verständnis von Krankheiten wichtig als auch mögliche Ziele für Medikamente, die Gewebeabbau regulieren sollen.