Verursacht Diabetes Glaukom?
Insbesondere große epidemiologische Studien und Metaanalysen haben ergeben, dass Menschen mit Diabetes ein etwa 36–50 % höheres Risiko haben, ein...
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Insbesondere große epidemiologische Studien und Metaanalysen haben ergeben, dass Menschen mit Diabetes ein etwa 36–50 % höheres Risiko haben, ein...
Metformin ist ein weit verbreitetes Diabetesmedikament, das auch die AMP-aktivierte Kinase (AMPK) aktiviert, Kalorienrestriktion nachahmt und...
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Metformin ist ein Medikament, das vor allem zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt wird. Es senkt den Blutzucker, indem es die Glukoseproduktion in der Leber reduziert und die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin verbessert. Auf zellulärer Ebene wirkt Metformin unter anderem über das Enzym AMPK, das den Energiestoffwechsel reguliert. Im Vergleich zu einigen anderen Diabetesmitteln führt es häufig nicht zu Gewichtszunahme und kann sogar zu leichtem Gewichtsverlust beitragen. Typische Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt, etwa Übelkeit und Durchfall, die meist zu Beginn der Behandlung auftreten. Langfristig kann Metformin die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigen, weshalb gelegentliche Kontrollen empfohlen werden. Eine seltene, aber ernsthafte Nebenwirkung ist die Laktatazidose, die vor allem bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion auftreten kann. Weil Metformin preiswert, gut untersucht und breit einsetzbar ist, spielt es eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung von Menschen mit gestörtem Zuckerstoffwechsel.