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Mda

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Biomarker für oxidativen Stress, HRV und der Verlust retinaler Ganglienzellen

Biomarker für oxidativen Stress, HRV und der Verlust retinaler Ganglienzellen

Einleitung Glaukom ist eine Augenkrankheit, bei der retinale Ganglienzellen (RGZ) – die Nervenzellen, die visuelle Signale vom Auge zum Gehirn leiten – langsam absterben. Dies führt zu einem allmählichen, irreversiblen Sehverlust. Ärzte konzentrieren sich üblicherweise auf die Senkung des Augeninnendrucks, um das Glaukom zu verlangsamen, doch die Forschung zeigt nun, dass auch oxidativer Stress (e...

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MDA

MDA steht für Malondialdehyd, ein kleines reaktives Molekül, das als Nebenprodukt entsteht, wenn Fette in Zellmembranen durch Oxidation abgebaut werden. Weil es bei der Schädigung von Lipiden entsteht, wird MDA häufig als einfacher Hinweis auf oxidativen Stress verwendet. In Laboren wird es oft mit dem sogenannten TBARS-Verfahren nachgewiesen, das relativ schnell und kostengünstig ist. Dieses Verfahren ist praktisch, hat aber Nachteile, weil es nicht sehr spezifisch ist und andere Substanzen das Ergebnis verfälschen können. Genauere Messungen erfolgen mit Methoden wie HPLC oder Massenspektrometrie, die zuverlässigere Werte liefern. Erhöhte MDA-Konzentrationen finden sich bei vielen Zuständen, die mit Entzündung und Stoffwechselstörungen verbunden sind. Das macht MDA in Forschung und Klinik nützlich, um den Effekt von Therapien oder Ernährungsumstellungen zu überwachen. Gleichzeitig sollten Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden, weil Probenbehandlung, Ernährung und Medikamente die Werte beeinflussen können. MDA sagt nicht genau aus, welche Zellen betroffen sind oder wie lange die Schädigung andauert, daher ist die Kombination mit anderen Messungen wichtig. Trotz dieser Grenzen bleibt MDA eine praktische Größe, um einen ersten Eindruck vom Ausmaß oxidativer Schäden im Körper zu bekommen.