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Maskenquetschung

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Maskenquetschung

Maskenquetschung beschreibt eine Verletzung des Gesichts oder der Augenpartie, die entsteht, wenn der Druck in der Tauchmaske während des Abstiegs nicht ausgeglichen wird. Beim Abtauchen nimmt der Außendruck zu, und wenn man nicht durch die Nase in die Maske ausgleicht, entsteht ein Unterdruck, der die Maske gegen die empfindlichen Gewebe presst. Das kann zu Blutergüssen im Auge, geröteten Augen, Schwellungen oder kleinen Blutungen in der Augenbindehaut führen. Die Beschwerden reichen von harmloser Rötung bis zu Schmerzen, verschwommener Sicht oder sogar gefährlicheren Augenschäden in schweren Fällen. Verhindern lässt sich das leicht: Man atmet durch die Nase in die Maske, um den Druck zu erhöhen, passt die Maske richtig an und steigt kontrolliert ab. Auch eine gut sitzende Maske und das Vermeiden von starken Sog- oder Unterdrucksituationen helfen. Wenn nach einer Maskenquetschung starke Schmerzen oder Sehstörungen auftreten, ist es wichtig, eine medizinische Untersuchung zu erhalten. Für Menschen mit kürzlichen Augenoperationen oder bestimmten Vorerkrankungen kann die Maskenquetschung ein größeres Risiko darstellen, deshalb ist besondere Vorsicht geboten.