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Kälteprovokationstest

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Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang

Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang

Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang Glaukom wird üblicherweise mit hohem Augeninnendruck in Verbindung gebracht, doch beim Normaldruckglaukom (NDG) ist der Sehnerv auch bei normalem Augeninnendruck geschädigt. Forscher vermuten seit Langem, dass Durchblutungsstörungen eine Rolle beim NDG spielen. Tatsächlich weisen viele NDG-Patienten Symptome einer vaskulären...

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Kälteprovokationstest

Ein Kälteprovokationstest ist eine Untersuchung, bei der gezielt Kälte auf Hände oder Füße angewendet wird, um die Gefäßreaktion zu beobachten. Ziel ist es zu prüfen, ob die Blutgefäße übermäßig stark verengen, also ein Vasospasmus auftritt. Bei dem Test wird oft eine Hand in kaltes Wasser getaucht oder eine kühle Kompresse angelegt, und danach wird gemessen, wie stark sich Hautfarbe, Temperatur oder Durchblutung verändern. Manchmal kommen auch Messgeräte wie Infrarotkameras, Doppler-Ultraschall oder Kapillarmikroskopie zum Einsatz, um die Durchblutung genauer zu beobachten. Das Ergebnis hilft Ärztinnen und Ärzten zu unterscheiden, ob Beschwerden wie kalte Hände durch ein überempfindliches Gefäßsystem oder durch andere Ursachen hervorgerufen werden. Der Test ist relativ schnell und für die meisten Menschen nicht sehr belastend, kann aber unangenehm sein, weil Kälte bewusst ausgelöst wird. Die Resultate beeinflussen die Therapie: Bei stark ausgeprägtem Vasospasmus können Medikamente oder Verhaltensmaßnahmen empfohlen werden. Außerdem ist der Test wichtig, um mögliche Risiken für andere Erkrankungen einzuschätzen, die mit Gefäßverengungen zusammenhängen. Insgesamt ist der Kälteprovokationstest ein praktisches Werkzeug, um die Ursache von Durchblutungsproblemen zu verstehen und die passende Behandlung zu planen.