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Vaskuläre Dysregulation

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Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang

Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang

Vasospasmus, kalte Hände und Normaldruckglaukom: Der Raynaud-Zusammenhang Glaukom wird üblicherweise mit hohem Augeninnendruck in Verbindung gebracht, doch beim Normaldruckglaukom (NDG) ist der Sehnerv auch bei normalem Augeninnendruck geschädigt. Forscher vermuten seit Langem, dass Durchblutungsstörungen eine Rolle beim NDG spielen. Tatsächlich weisen viele NDG-Patienten Symptome einer vaskulären...

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vaskuläre Dysregulation

Vaskuläre Dysregulation bedeutet, dass Blutgefäße nicht richtig gesteuert werden und sich zu stark verengen oder erweitern. Dadurch kann die Durchblutung in verschiedenen Körperregionen ungleichmäßig oder zu gering werden, obwohl keine lokale Gefäßverengung vorliegt. Betroffene berichten häufig über kalte Hände und Füße, wechselnde Kopfschmerzen, Schwindel oder vorübergehende Sehstörungen. Ursachen können Störungen des autonomen Nervensystems, Fehlfunktionen der Gefäßinnenhaut oder eine genetische Veranlagung sein; auch Medikamente, Rauchen und Stress spielen eine Rolle. Bei manchen Menschen ist die Fehlregulation episodisch, bei anderen besteht sie dauerhaft. Die Diagnose erfolgt anhand der Symptome und durch Untersuchungen wie Doppler-Messungen oder Kapillarmikroskopie. Die Bedeutung liegt darin, dass eine gestörte Gefäßreaktion die Versorgung wichtiger Organe wie Gehirn, Herz oder Auge beeinträchtigen kann. Behandlungsmöglichkeiten umfassen Lebensstiländerungen, Vermeidung von Auslösern und Medikamente, die den Blutfluss stabilisieren.