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vaskuläre Dysregulation
Vaskuläre Dysregulation bedeutet, dass Blutgefäße nicht richtig gesteuert werden und sich zu stark verengen oder erweitern. Dadurch kann die Durchblutung in verschiedenen Körperregionen ungleichmäßig oder zu gering werden, obwohl keine lokale Gefäßverengung vorliegt. Betroffene berichten häufig über kalte Hände und Füße, wechselnde Kopfschmerzen, Schwindel oder vorübergehende Sehstörungen. Ursachen können Störungen des autonomen Nervensystems, Fehlfunktionen der Gefäßinnenhaut oder eine genetische Veranlagung sein; auch Medikamente, Rauchen und Stress spielen eine Rolle. Bei manchen Menschen ist die Fehlregulation episodisch, bei anderen besteht sie dauerhaft. Die Diagnose erfolgt anhand der Symptome und durch Untersuchungen wie Doppler-Messungen oder Kapillarmikroskopie. Die Bedeutung liegt darin, dass eine gestörte Gefäßreaktion die Versorgung wichtiger Organe wie Gehirn, Herz oder Auge beeinträchtigen kann. Behandlungsmöglichkeiten umfassen Lebensstiländerungen, Vermeidung von Auslösern und Medikamente, die den Blutfluss stabilisieren.