Blutgerinnungsmarker
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Blutgerinnungsmarker sind messbare Substanzen im Blut, die Hinweise geben, wie gut oder schlecht das Blut gerinnt. Dazu gehören zum Beispiel Fibrinogen, D‑Dimer, Gerinnungszeiten wie INR oder die aPTT sowie die Anzahl der Blutplättchen. Diese Marker zeigen verschiedene Aspekte des Gerinnungssystems: ob es verstärkt Gerinnsel bildet, ob Gerinnsel abgebaut werden oder ob ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht. Ärztinnen und Ärzte verwenden sie, um Erkrankungen wie Thrombosen, Blutungsstörungen, schwere Infektionen oder angeborene Probleme zu erkennen. In vielen Situationen dienen sie auch zur Überwachung von Behandlungen, etwa wenn Menschen Gerinnungshemmer einnehmen. Ein Beispiel ist die Messung des INR bei Patientinnen und Patienten mit bestimmten Blutverdünnern, um die richtige Dosis zu finden und Blutungen zu vermeiden. Bei Verdacht auf eine aktive Gerinnselbildung kann ein hoher D‑Dimer‑Wert auf die Auflösung von Fibrin hinweisen und weitere Untersuchungen auslösen. Wichtig ist, dass einzelne Werte nie für sich allein betrachtet werden sollten, sondern immer im Zusammenhang mit Symptomen und anderen Befunden. Manche Marker können durch Entzündungen, Operationen, Schwangerschaft oder Alter beeinflusst werden und sind deshalb nicht immer spezifisch. Insgesamt helfen Blutgerinnungsmarker, Risiken abzuschätzen, Diagnosen zu sichern und Behandlungen sicherer und zielgerichteter zu gestalten.