Hyperkoagulabler Zustand
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Ein hyperkoagulabler Zustand beschreibt eine verstärkte Neigung des Blutes, Gerinnsel zu bilden. Das kann angeboren sein, zum Beispiel durch genetische Veränderungen, oder im Lauf des Lebens entstehen, etwa durch Entzündungen, Krebserkrankungen, Medikamente oder eine Schwangerschaft. Auch langes Liegen, Rauchen oder starke Dehydration erhöhen das Risiko für vermehrte Blutgerinnung. Wenn das Blut leichter verklumpt, können sich Thrombosen in den Venen oder Arterien bilden, die dann Gefäße verstopfen. Eine solche Verstopfung kann tiefen Beinvenenthrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfälle zur Folge haben. Diagnostisch helfen eine genaue Anamnese, Blutuntersuchungen zur Gerinnung und bildgebende Verfahren, um vorhandene Gerinnsel zu finden. Die Behandlung besteht meistens aus gerinnungshemmenden Medikamenten und daraus, die auslösenden Faktoren zu erkennen und zu behandeln. Bei einigen Patienten ist eine längerfristige oder lebenslange Medikation nötig, bei anderen reicht vorübergehende Therapie. Es ist wichtig, einen hyperkoagulablen Zustand früh zu erkennen, weil er unbehandelt schwere und lebensbedrohliche Komplikationen verursachen kann. Vorbeugend helfen eine gesunde Lebensweise, Bewegung, ausreichend Flüssigkeit und das Management von Grunderkrankungen.