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Blutfluss des Sehnervs
Der Blutfluss des Sehnervs beschreibt die Versorgung des Sehnervs mit Sauerstoff und Nährstoffen über kleine Augenarterien. Diese Blutversorgung ist entscheidend, damit die Nervenfasern die Sehinformationen zuverlässig zum Gehirn weiterleiten können. Wird die Durchblutung zu gering oder ungleichmäßig, können Symptome wie Gesichtsfeldausfälle, Sehminderungen oder plötzliche Sehverluste auftreten. Ursachen für eine beeinträchtigte Durchblutung sind Gefäßverengungen, niedriger Blutdruck, Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Fehlsteuerungen der Gefäßregulation. Besonders empfindlich ist die Übergangszone, wo der Sehnerv ins Auge eintritt und nur kleine Gefäße für die Versorgung zuständig sind. Ärztliche Untersuchungen wie Augenuntersuchung, Gesichtsfeldtest, Bildgebung und Fluoreszenzangiographie helfen, die Durchblutung zu beurteilen. Therapie zielt darauf ab, die Blutversorgung zu verbessern und die zugrundeliegenden Probleme zu behandeln, etwa durch Blutdruckoptimierung oder medikamentöse Förderung des Blutflusses. Frühe Erkennung und Behandlung sind wichtig, weil andauernde Durchblutungsstörungen zu bleibenden Sehverlusten führen können.