Künstliches Sehen bei Endstadium-Glaukom: Netzhaut- vs. kortikale Prothesen
Künstliches Sehen bei Endstadium-Glaukom: Netzhaut- vs. kortikale Prothesen Fortgeschrittenes Glaukom zerstört den Sehnerv und die retinalen Ganglienz...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Künstliches Sehen bei Endstadium-Glaukom: Netzhaut- vs. kortikale Prothesen Fortgeschrittenes Glaukom zerstört den Sehnerv und die retinalen Ganglienz...
Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.
Test jetzt startenEin bionisches Auge ist ein technisches System, das die Funktion des natürlichen Auges nachahmt, indem es visuelle Informationen erfasst und in elektrische Signale für das Nervensystem umwandelt. Meist besteht es aus einer externen Kamera, einer Verarbeitungsbox und einem implantierten Implantat, das direkt die Netzhaut oder das Sehzentrum im Gehirn stimuliert. Das Ergebnis sind oft einfache Lichtpunkte oder Konturen, die dem Träger ermöglichen, Hindernisse zu erkennen, Helligkeit oder Bewegung wahrzunehmen und manchmal größere Formen zu unterscheiden. Es handelt sich nicht um normales Sehen wie vor einer Schädigung, sondern um eine neue Art, visuelle Informationen zu erleben, die gelernt werden muss. Ein bionisches Auge kann Menschen mit bestimmten Formen von Blindheit wieder ein Gefühl für Raum und Orientierung geben. Die Implantation ist ein chirurgischer Eingriff und erfordert eine Nachbetreuung und Training, damit das Gehirn die Signale sinnvoll nutzt. Technische Grenzen wie geringe Auflösung, Energieversorgung und Haltbarkeit spielen eine große Rolle. Trotzdem bietet diese Technologie echten Nutzen, weil sie die Selbstständigkeit und Sicherheit vieler Betroffener verbessern kann.