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Anteriore Ischämische Optikusneuropathie

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anteriore ischämische Optikusneuropathie

Die anteriore ischämische Optikusneuropathie bezeichnet eine plötzliche Schädigung des vorderen Teils des Sehnervs durch eine verringerte Blutversorgung. Betroffene bemerken oft eine rasche, meist schmerzlose Verschlechterung des Sehens auf einem Auge, häufig mit Ausfällen im oberen oder unteren Gesichtsfeld. Bei einer Untersuchung zeigt sich oft eine Schwellung und Blässe der Sehnervenscheibe, was auf den Durchblutungsmangel hinweist. Man unterscheidet grob eine entzündliche Form und eine nicht‑entzündliche Form, die unterschiedliche Ursachen und Folgen haben können. Die entzündliche Variante ist besonders dringend, weil sie mit großen Gefäßentzündungen einhergehen kann und das andere Auge bedroht. Bei Verdacht auf die entzündliche Form sind Blutuntersuchungen auf Entzündungszeichen und eine schnelle Behandlung mit Kortison wichtig, um weiteren Schaden zu verhindern. Die nicht‑entzündliche Variante steht oft im Zusammenhang mit Gefäßrisikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose oder Schlafapnoe und beruht auf einer akuten Minderdurchblutung. Leider führt die Schädigung häufig zu bleibenden Sehminderungen, weshalb frühe Erkennung und Behandlung der Risikofaktoren entscheidend sind. Zur Abklärung werden eine gründliche Augenuntersuchung, Gesichtsfeldmessungen und Bluttests eingesetzt. Die Therapie richtet sich nach der Ursache: entzündliche Fälle brauchen rasch Steroide, bei nicht‑entzündlichen stehen die Kontrolle der Gefäßrisiken und unterstützende Maßnahmen im Vordergrund.