MOTS-c und Glaukom: Ein mitochondriales Signal mit größeren Auswirkungen als der Augeninnendruck?
Im Jahr 2015 entdeckten Forscher MOTS-c – ein 16-Aminosäuren-Peptid, das in der mitochondrialen DNA (mtDNA) kodiert ist (). Es wird aus einem kurzen...
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Test jetzt startenAMPK steht für AMP-aktivierte Proteinkinase und ist ein zentraler Energiesensor in Zellen. Wenn die Energie in einer Zelle knapp wird, zum Beispiel weil ATP verbraucht und AMP oder ADP ansteigt, wird AMPK aktiviert und sorgt dafür, dass Energie gespart und neu bereitgestellt wird. Es schaltet energieverbrauchende Prozesse wie Fett- oder Proteinsynthese herunter und fördert gleichzeitig energiegewinnende Prozesse wie Glukoseaufnahme und Fettsäureabbau. AMPK beeinflusst auch die Bildung neuer Mitochondrien und regt Reparaturmechanismen wie die Autophagie an, die beschädigte Zellbestandteile abbaut. Durch diese Rolle trägt AMPK zur Aufrechterhaltung des Zellstoffwechsels und der Zellgesundheit bei. Sport, Kalorienrestriktion und bestimmte Medikamente wie Metformin können AMPK aktivieren und damit positive Effekte auf den Stoffwechsel haben. Deshalb ist AMPK für Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht und altersbedingte Stoffwechselstörungen von großem Interesse. Auch in der Forschung zu Alterungsprozessen und Zellschutz spielt AMPK eine wichtige Rolle, weil es Zellfunktionen an Energieverfügbarkeit koppelt. Insgesamt sorgt AMPK dafür, dass Zellen flexibel auf Energiemangel reagieren und langfristig funktionsfähig bleiben.