Zirkadiane Biologie, ipRGCs und Neuroprotektion bei Glaukom
Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
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Einfach ausgedrückt: Da Glaukom genau jene Zellen schädigt, die unserem Körper sagen, wann er aufwachen und schlafen soll, kann ein Teufelskreis...
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Test jetzt startenAktigraphie ist ein Verfahren, bei dem ein kleines Gerät mit Bewegungssensoren am Körper getragen wird, meist am Handgelenk. Dieses Gerät zeichnet Bewegungen und oft auch Umgebungshelligkeit kontinuierlich auf, wodurch sich Schlaf- und Wachmuster sowie das Aktivitätsniveau über längere Zeiträume rekonstruieren lassen. Aus den Aufzeichnungen kann man Zeiten des Einschlafens und Aufwachens, Schlaflängen, Ruhephasen und Störungen der Nacht ableiten. Weil die Messung ambulant und über viele 24-Stunden-Perioden erfolgt, zeigt sie den normalen Alltag besser als eine Untersuchung im Labor. Aktigraphie ist nicht so detailliert wie eine vollständige Schlafuntersuchung mit vielen Sensoren, aber dafür deutlich einfacher und weniger belastend für die Person. Sie ist besonders nützlich, um Schlafstörungen zu erkennen, Behandlungserfolge zu verfolgen oder Verhaltensmuster bei Schichtarbeit und Jetlag zu dokumentieren. Die Methode hilft auch, zirkadiane Rhythmen sichtbar zu machen und damit Zeitpunkte für Therapien oder Lichtmaßnahmen zu planen. Wichtig ist zu wissen, dass sehr ruhige Wachphasen fälschlich als Schlaf bewertet werden können, weshalb die Aufzeichnungen oft mit Tagebüchern oder weiteren Messungen ergänzt werden. Insgesamt bietet Aktigraphie ein praktisches und aussagekräftiges Bild von Schlaf und Aktivität im Alltag.