Das verborgene Augenrisiko bei Sportlern: Pigmentdispersionssyndrom und Pigmentglaukom verstehen
Dieser Artikel befasst sich eingehend mit der Frage, was PDS ist, wie es sich entwickeln kann und was es für Sportler und Fitnessbegeisterte...
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Test jetzt startenPigmentgranula sind winzige, dunkle Partikel, die aus dem Pigmentgewebe des Körpers stammen, zum Beispiel aus der Iris im Auge. Im normalen Zustand sind sie fest im Gewebe verankert und tragen zur Farbe von Haut, Haaren oder Augen bei. Unter bestimmten Bedingungen können sich diese Granula lösen und frei im Auge herumschwimmen. Wenn viele Pigmentgranula ins vordere Augenkammerwasser gelangen, können sie die natürlichen Abflusswege verstopfen und den Augeninnendruck erhöhen. Ein dauerhafter Anstieg des Drucks kann die Netzhaut und den Sehnerv schädigen und zu einem Glaukom führen. Pigmentfreisetzung kann durch starke Kopfbewegungen, bestimmte Augenformen oder Verletzungen begünstigt werden. Augenärzte erkennen Pigmentgranula bei einer Untersuchung mit Spaltlampe und messen anschließend den Druck, um mögliche Folgen zu prüfen. Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Freisetzung und den Folgen und reicht von Beobachtung über Augentropfen bis hin zu speziellen Verfahren, die den Druck senken. Für Betroffene ist es wichtig, Symptome wie plötzliches Sehen von Halos, Augenrötung oder Sehstörungen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Mit frühzeitiger Diagnose lassen sich mögliche Schäden oft begrenzen, deswegen sind regelmäßige Augenuntersuchungen sinnvoll.