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Pigmentdispersionssyndrom

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Pigmentdispersionssyndrom

Beim Pigmentdispersionssyndrom löst sich Pigment aus der Rückseite der Regenbogenhaut und gelangt in das vordere Auge. Diese winzigen Pigmentteilchen schweben im Kammerwasser und können sich an verschiedenen Stellen wie auf der Hornhaut oder im Abflussbereich des Auges ablagern. Häufig bemerken Betroffene zunächst keine oder nur sehr milde Beschwerden, sodass die Erkrankung unentdeckt bleiben kann. Durch Bewegungen der Pupille, körperliche Anstrengung oder Reißen der Iris kann die Pigmentfreisetzung verstärkt werden. Wenn die Ablagerungen den Abfluss des Kammerwassers behindern, steigt der Augeninnendruck an. Ein dauerhaft erhöhter Druck kann den Sehnerv schädigen und das Sehvermögen gefährden. Darum ist regelmäßiges Kontrollieren des Augeninnendrucks und der Netzhaut wichtig, um frühe Veränderungen zu erkennen. Die Behandlung zielt darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und weitere Pigmentfreisetzung zu vermeiden, etwa mit Augentropfen oder in manchen Fällen mit einem kleinen Eingriff. Früh erkannt und gut überwacht, lässt sich das Risiko für bleibende Sehstörungen deutlich reduzieren.