mTOR/Autophagie-Modulation durch Aminosäuren bei der RGC-Degeneration
Zellen balancieren ständig zwischen dem Aufbau von Strukturen und dem Recycling beschädigter Teile. mTOR ist ein Meister-Wachstumssensor: Wenn...
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Zellen balancieren ständig zwischen dem Aufbau von Strukturen und dem Recycling beschädigter Teile. mTOR ist ein Meister-Wachstumssensor: Wenn...
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Test jetzt startenLeucin ist eine von neun essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss. Chemisch gehört es zu den verzweigtkettigen Aminosäuren, die besonders wichtig für Muskeln und Stoffwechsel sind. Leucin wirkt als Baustein für Proteine und hilft beim Aufbau und Erhalt von Muskelgewebe. Außerdem hat Leucin eine besondere Funktion als Signalstoff: Es kann selbst Signale auslösen, die die Proteinsynthese in Zellen anregen. Aus diesem Grund wird Leucin oft in der Sporternährung und zur Unterstützung von älteren Menschen verwendet, die Muskelmasse erhalten wollen. Gute Nahrungsquellen sind Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse liefern Leucin. Zu viel Supplementierung ist allerdings nicht immer sinnvoll, weil ein Ungleichgewicht anderer Aminosäuren den Stoffwechsel stören kann. Leucin beeinflusst auch den Blutzuckerspiegel und die Insulinantwort, weshalb Menschen mit bestimmten Stoffwechselkrankheiten vorsichtig sein sollten. In der Forschung ist Leucin interessant, weil seine Signalfunktion an mehreren wichtigen Zellprozessen beteiligt ist und daher therapeutisches Potenzial hat. Wer sich ausgewogen ernährt, nimmt in der Regel ausreichend Leucin auf; gezielte Ergänzung sollte mit Fachleuten abgesprochen werden.