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Wasserstoffwasser
Wasserstoffwasser ist normales Trinkwasser, dem molekularer Wasserstoff (H2) zugesetzt oder in dem er gelöst wurde. Dieser Wasserstoff liegt als sehr kleines, gasförmiges Molekül vor, das sich kurzzeitig im Wasser auflöst. Es wird auf verschiedene Weise hergestellt, zum Beispiel durch Elektrolyse oder durch Zugabe von Metallstäbchen, die mit Wasser reagieren und dabei H2 freisetzen. Optisch und im Geschmack unterscheidet sich Wasserstoffwasser meist kaum von normalem Wasser. Befürworter sehen darin mögliche gesundheitliche Vorteile, weil molekularer Wasserstoff bestimmte chemische Prozesse im Körper beeinflussen kann. Die wissenschaftliche Lage ist gemischt: Einige Studien zeigen Effekte in bestimmten Situationen, andere finden keine klaren Vorteile. Wichtiger Punkt für Verbraucher ist, dass die eingesetzte Menge und die Haltbarkeit von H2 im Wasser begrenzt sind – der Wasserstoff verflüchtigt sich schnell. Deshalb beeinflussen Herstellungsmethode, Verpackung und Lagerung maßgeblich, wie viel Wasserstoff beim Trinken noch vorhanden ist. Insgesamt ist Wasserstoffwasser für viele Menschen sicher, aber es sollte nicht als Wundermittel angesehen werden und bei gesundheitlichen Problemen immer Rücksprache mit Fachleuten gehalten werden.