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Transorbitale Acs

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transorbitale ACS

transorbitale ACS bezeichnet die Anwendung schwacher Wechselströme im Bereich der Augenhöhle, um visuelle Nerven und Netzhaut indirekt zu stimulieren. Der Begriff „transorbital“ bedeutet, dass die Elektroden über dem Knochen der Augenhöhle oder auf der Haut vor dem Auge platziert werden, statt direkt auf der Hornhaut. ACS steht für eine Wechselstromstimulation, bei der der Strom seine Richtung periodisch ändert, was eine andere Art von Reiz für Nervenzellen ergibt als Gleichstrom. Diese Vorgehensweise kann größere Bereiche der Netzhaut und der Sehnerven beeinflussen, ohne direkt über die empfindliche Hornhaut zu leiten. Anwenderinnen und Anwender berichten manchmal von einem Kribbeln, Flimmern oder dem Gefühl leichter Stimulation, das in der Regel gut verträglich ist. Ziel der Methode ist es, geschädigte Sehnerven zu aktivieren, die Durchblutung zu fördern und die Fähigkeit des Nervensystems zur Anpassung zu unterstützen. Wie bei anderen elektrischen Verfahren sind Sicherheit, Dosierung und Langzeiteffekte Gegenstand klinischer Studien, bevor breite Anwendungen empfohlen werden können. Für Betroffene kann transorbitale ACS eine weniger invasive Alternative sein, die Chancen auf eine Verbesserung oder Stabilisierung der Sehfunktion bietet, wenn sie unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt wird.