Methoden der Gesichtsfeldmessung bei Glaukom: Wie sie sich unterscheiden und was jede offenbart
FDT ist jedoch nicht perfekt. Es basiert ebenfalls auf Patientenantworten und weist eine Test-Retest-Variabilität auf (einige Studien fanden, dass...
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FDT ist jedoch nicht perfekt. Es basiert ebenfalls auf Patientenantworten und weist eine Test-Retest-Variabilität auf (einige Studien fanden, dass...
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Test jetzt startenDie SWAP-Perimetrie steht für kurzwellige automatisierte Gesichtsfeldmessung und nutzt blaue Lichtpunkte auf gelbem Hintergrund, um einen speziellen Sinneskanal des Auges zu prüfen. Ziel ist es, die sogenannten kurzwellensensitiven Zapfen und die mit ihnen verbundenen Nervenfasern isoliert zu testen, weil diese empfindlicher auf bestimmte Schädigungen reagieren können. Dadurch lassen sich Ausfälle oft früher erkennen als mit normalen Prüfungen, was besonders wichtig bei Erkrankungen ist, die das Gesichtsfeld beeinträchtigen. Die Untersuchung ist technisch anspruchsvoller und kann für Patienten anstrengender sein, weil stärkere Kontraste und längere Tests nötig sind. Ein Nachteil ist, dass das Ergebnis durch eine eingetrübte Linse oder Altersveränderungen der Augen verfälscht werden kann, da Gelbverfärbungen das blaue Licht abschwächen. Außerdem sind Messungen oft weniger stabil als bei Standardtests, deshalb braucht man zur sicheren Beurteilung manchmal mehrere Messungen. Trotz dieser Einschränkungen ist die Methode wertvoll, um frühe Funktionsausfälle zu entdecken, die mit anderen Verfahren schwerer sichtbar werden. In der Praxis wird sie daher ergänzend eingesetzt, wenn ein besonders empfindlicher Nachweis erforderlich ist.