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Screening trockenes Auge
Ein Screening für trockenes Auge ist eine einfache Untersuchung, mit der Ärztinnen oder Augenoptikerinnen prüfen, ob die Tränenfilmfunktion und die Oberfläche des Auges gestört sind. Dabei werden häufig Fragen zu Symptomen gestellt und schnelle Messungen oder Beobachtungen vorgenommen, etwa wie schnell die Tränen verdunsten, ob die Augenoberfläche Flecken zeigt oder wie viel Tränenflüssigkeit vorhanden ist. Das Verfahren ist meist nicht invasiv und kann mit kurzen Tests wie Fragebögen, Farbstofftests, Messung der Tränenmenge oder Blick auf die Lidranddrüsen erfolgen. Viele Menschen bemerken nur unspezifische Beschwerden wie Brennen, Fremdkörpergefühl, Rötung, verschwommenes Sehen oder erhöhte Lichtempfindlichkeit; ein Screening hilft, diese Beschwerden einzuordnen. Weil trockenes Auge häufig vorkommt und verschiedene Ursachen haben kann, ist eine systematische Prüfung wichtig, um die richtige Behandlung zu finden.
Screenings sind deshalb bedeutsam, weil sie frühe Schäden an der Augenoberfläche verhindern und die Lebensqualität verbessern können. Wird das Problem rechtzeitig erkannt, lassen sich oft einfache Maßnahmen wie Tränenersatzmittel, Lidrandpflege, Anpassung der Bildschirmnutzung oder gezielte Medikamente empfehlen. Für bestimmte Gruppen — etwa ältere Menschen, Kontaktlinsenträger, Personen vor Augenoperationen oder Menschen, die viele Medikamente einnehmen — ist ein Screening besonders sinnvoll. Außerdem liefert wiederholtes Screening wichtige Informationen darüber, ob eine Behandlung wirkt oder ob sich das Problem verschlimmert. Wenn Sie häufiger die genannten Beschwerden haben oder zu Risikogruppen gehören, lohnt sich ein Screening, um langfristige Folgen zu vermeiden und das Sehen entspannter zu machen.