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Photobiomodulation
Photobiomodulation ist eine Therapie, bei der schwaches Licht mit bestimmten Wellenlängen auf Gewebe gerichtet wird, um biologische Prozesse in Zellen zu beeinflussen. Das Licht dringt in die Haut und darunter liegende Schichten ein und verändert dort vor allem die Aktivität der Mitochondrien, also der Kraftwerke der Zellen. Durch diese Einwirkung kann die Energieproduktion (ATP) steigen, Entzündungsreaktionen können abnehmen und Reparaturprozesse werden gefördert. Typischerweise werden sichtbare rote und nahe infrarote Wellenlängen verwendet, die gut in Gewebe eindringen, ohne es zu schädigen. Die Behandlung erfolgt meist mit LEDs oder schwachen Lasern und ist nicht-invasiv, schmerzarm und hat vergleichsweise wenige Nebenwirkungen. Wichtige Parameter sind Wellenlänge, Dosis und Behandlungsdauer, denn nur das richtige Zusammenspiel führt zu positiven Effekten. Photobiomodulation wird in der Schmerztherapie, Wundheilung, Hautpflege und auch in der Forschung zu altersbedingten Erkrankungen untersucht. Die Methode ist vielversprechend, aber nicht überall bewiesen, daher ist kritische Prüfung und ärztliche Beratung wichtig. Insgesamt bietet sie eine sanfte Möglichkeit, Zellfunktionen zu unterstützen und Heilungsprozesse anzustoßen.