Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Netzhautgesundheit
Netzhautgesundheit beschreibt den Zustand der Netzhaut, der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Teil des Auges, die visuelle Informationen in Nervenimpulse umwandelt. Eine gesunde Netzhaut ist Voraussetzung für scharfes Sehen, Farbwahrnehmung und die Erkennung von Kontrasten. Schäden an der Netzhaut können durch Alterungsprozesse, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Durchblutungsstörungen, genetische Veranlagung oder durch starke Lichteinwirkung entstehen. Häufige Erkrankungen sind die altersbedingte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie und Netzhautablösungen, die das Sehvermögen stark beeinträchtigen können. Frühe Warnzeichen für Probleme sind verschwommenes Sehen, verzerrte Linien, Flecken oder plötzliches Auftreten von Lichtblitzen und Schwebeteilchen.
Netzhautgesundheit ist wichtig, weil der Verlust von Netzhautfunktionen meist irreversibel ist und die Lebensqualität stark einschränkt. Vorsorge durch regelmäßige augenärztliche Kontrollen, gute Einstellung von Blutdruck und Blutzucker sowie ein gesunder Lebensstil können vielen Schäden vorbeugen oder sie frühzeitig erkennen. Schutz vor intensiver UV-Strahlung, Rauchverzicht und eine ausgewogene Ernährung mit Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Netzhaut zusätzlich. Moderne Behandlungsmöglichkeiten wie Lasertherapie, Injektionen ins Auge oder operative Eingriffe können in vielen Fällen das Fortschreiten stoppen oder das Sehen verbessern. Deshalb ist es wichtig, bei Veränderungen des Sehvermögens nicht zu warten, sondern zeitnah ärztlichen Rat einzuholen, um das Augenlicht so lange wie möglich zu erhalten.