Kreatin und Energiepufferung im Netzhaut- und Sehnervengewebe
Einleitung Retinale Ganglienzellen (RGZ) sind die Neuronen, die visuelle Signale vom Auge zum Gehirn senden. Sie sind auf einen hohen Energiestoffwech...
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Einleitung Retinale Ganglienzellen (RGZ) sind die Neuronen, die visuelle Signale vom Auge zum Gehirn senden. Sie sind auf einen hohen Energiestoffwech...
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Test jetzt startenPhosphokreatin ist ein energiereiches Molekül, das Zellen als kurzer Energiespeicher dient. Es gibt seine gespeicherte Energie sehr schnell ab, indem es eine Phosphatgruppe auf ADP überträgt und so ATP regeneriert, das die eigentliche „Energie-Währung“ der Zelle ist. Dadurch hilft Phosphokreatin besonders in Geweben mit kurzfristig hohem Energiebedarf wie Muskeln, Gehirn und Netzhaut, Energiespitzen zu überbrücken. Dieser Mechanismus arbeitet innerhalb von Sekunden und sorgt dafür, dass Zellen bei plötzlicher Belastung nicht gleich in einen Energiemangel geraten. Phosphokreatin wird durch das Enzym Kreatinkinase gebildet und wieder abgebaut, ein flexibler Kreislauf, der leicht an den Bedarf angepasst werden kann. Bei manchen Erkrankungen oder bei älteren Menschen kann dieses System beeinträchtigt sein, was die Energieversorgung der Zellen schwächt. In der Forschung und Medizin spielt Phosphokreatin eine Rolle beim Verständnis von Muskel- und Nervenerkrankungen sowie beim Einsatz von Nahrungsergänzungen. Messmethoden wie die Magnetresonanzspektroskopie können den Phosphokreatin-Spiegel in Gewebe sichtbar machen und helfen, Stoffwechselzustände zu beurteilen.