Trockenes Auge kann Progression vortäuschen: Oberfläche optimieren, Tests verbessern
Bevor Ihr Glaukom als sich verschlechternd erklärt wird, müssen Ärzte die Augenoberfläche überprüfen und optimieren. Die Behandlung von Trockenheit...
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Test jetzt startenOCT-Artefakte sind Störungen oder Fehler in Bildern, die mit der optischen Kohärenztomographie (OCT) erzeugt wurden. Sie entstehen durch Bewegungen, schlechte Augenoberfläche, Lichtstreuung, unregelmäßige Hornhaut oder durch Softwarefehler bei der Bildverarbeitung. Typische Erscheinungen sind Schatten, Verzerrungen, fehlende oder falsch eingezeichnete Schichten und unklare Konturen. Solche Bildstörungen können dazu führen, dass Befunde falsch interpretiert werden. Das betrifft sowohl die Diagnose als auch die Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Weshalb das wichtig ist: Unkorrigierte Artefakte können fälschlicherweise einen Krankheitsfortschritt oder -rückgang anzeigen. Augenärzte und Techniker kontrollieren deshalb die Bildqualität, kennen typische Fehlerquellen und wiederholen Aufnahmen bei Bedarf. Man kann Artefakte verringern, indem man das Auge gut befeuchtet, Bewegungen minimiert und moderne Software mit Qualitätschecks verwendet. Außerdem hilft Erfahrung beim Erkennen und Ausblenden von Störungen, damit nur verlässliche Daten in Entscheidungen einfließen. Gute Bildqualität ist entscheidend, damit Patientinnen und Patienten die richtige Diagnose und Therapie erhalten.