Die Pipeline 2024–2025 für IOP-unabhängige Neuroprotektion bei Glaukom
Gentherapien zur Bereitstellung neurotropher Signale werden ebenfalls untersucht. Ein innovativer Ansatz entwickelte eine permanent aktive Version...
Tiefgehende Forschung und Expertenratgeber zur Erhaltung Ihrer Sehgesundheit.
Gentherapien zur Bereitstellung neurotropher Signale werden ebenfalls untersucht. Ein innovativer Ansatz entwickelte eine permanent aktive Version...
Starten Sie Ihren kostenlosen Gesichtsfeldtest in weniger als 5 Minuten.
Test jetzt startenNeurotrophe Faktoren sind natürliche Proteine, die Nervenzellen überleben, wachsen und sich verbinden helfen. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel NGF, BDNF oder GDNF, die in unterschiedlichen Bereichen des Nervensystems wirken. Sie binden an spezielle Rezeptoren an der Zelloberfläche und lösen dadurch Signale aus, die Wachstum, Reparaturprozesse und die Widerstandskraft der Zellen fördern. Während der Entwicklung sind sie wichtig, um Netzwerke richtig aufzubauen, im Erwachsenenalter helfen sie, Nerven flexibel und gesund zu halten. Ohne ausreichend solcher Faktoren werden Nervenzellen anfälliger für Stress und Abbau. In der Medizin werden neurotrophe Faktoren untersucht, weil sie theoretisch Schäden reparieren oder das Fortschreiten von Erkrankungen verlangsamen könnten. Praktisch ist die Anwendung schwierig, weil die Proteine oft nur schlecht ins Gewebe oder ins Gehirn gelangen und zudem schnell abgebaut werden. Forscher arbeiten deshalb an besseren Lieferformen wie Trägerstoffen, genbasierten Lösungen oder kleinen Molekülen, die gleiche Effekte auslösen. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie direkt die Gesundheit und Funktion von Nervenzellen unterstützen und damit Symptome verringern oder verloren gegangene Fähigkeiten stabilisieren können.