Die Pipeline 2024–2025 für IOP-unabhängige Neuroprotektion bei Glaukom
Gentherapien zur Bereitstellung neurotropher Signale werden ebenfalls untersucht. Ein innovativer Ansatz entwickelte eine permanent aktive Version...
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Test jetzt startenMitochondrientherapie bezeichnet Behandlungen, die speziell darauf abzielen, die Funktion der Mitochondrien in Zellen zu erhalten oder wiederherzustellen. Mitochondrien sind die kleinen Kraftwerke jeder Zelle, sie erzeugen Energie in Form von ATP und regeln gleichzeitig wichtige Stoffwechselprozesse. Wenn Mitochondrien nicht richtig funktionieren, können Zellen weniger Energie produzieren, Stress erleiden und im schlimmsten Fall absterben. Die Therapie möchte diese Probleme durch verschiedene Ansätze lindern, etwa durch spezielle Medikamente, Antioxidantien, Stoffwechselverstärker oder gentherapeutische Verfahren. Solche Maßnahmen sind besonders wichtig bei Erkrankungen, bei denen Zellen empfindlich auf Energiemangel reagieren, wie bei manchen Nervenerkrankungen oder bei altersbedingtem Gewebeverlust. Ein Ziel ist es, die Energieproduktion zu stabilisieren, Schadstoffe zu reduzieren und die Überlebensfähigkeit der Zellen zu erhöhen. Praktisch ist das eine Herausforderung, weil die Behandlung oft sehr präzise in die betroffenen Zellen gelangen muss. Außerdem werden Wirkung und Sicherheit langfristig geprüft, denn Eingriffe in den Stoffwechsel sind komplex. Trotz dieser Hürden gilt die Forschung als vielversprechend, weil sie direkt an einer zentralen Ursache von Zellschäden ansetzt. Für viele Patientengruppen könnte eine effektive Mitochondrientherapie künftig zu besserer Funktion, weniger Verlust und langsameren Krankheitsverläufen führen.